Am Rhy dihei - im Städtli willkomme

Museum kunst + wissen

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

SOMMERPAUSE WEGEN UMBAU

Das Museum ist vom 

22. Juli bis 15. September 2017 geschlossen

 

Das Museum liegt mit seinem markanten Turm direkt am Rheinufer.
Auf drei Ebenen verteilt, bietet es Räumlichkeiten für Ausstellungen
und Events und ist ein Begegnungsort für Kunst und Kultur.

Im Wechsel finden Ausstellungen zu den Themenbereichen Kunst und Wissen statt. Zeitgenössische Kunst und regionale Bezüge spielen bei den Ausstellungskonzepten genauso eine Rolle wie grenzübergereifende Thematiken und aktuelle Zusammenhänge. Das Haus (früher Oberes Amtshaus) wurde in den letzten Jahren renoviert.

 

Zudem sind zwei Dauerausstellungen zu besichtigen:

 

Carl Roesch (1884–1979)

Carl Roesch wurden volle 78 Jahre künstlerischen Schaffens geschenkt. Er hinterliess ein gewaltiges Werk. Von Zürich bis Graubünden und Schaffhausen zeugen viele öffentlich Werke von der ihm entgegen gebrachten Wertschätzung. Eine der umfangreichsten Sammlungen von Werken des Künstlers befindet sich hier im Museum.
Die Ausstellungen wird regelmässig verändert, sodass immer neue spannende Blickwinkel auf das Werk entstehen.

 

Rofarb: Zeungissse der Türkischrot Färberei  und Druckerei in Diessenhofen

 

Der Industrieunternehmer Heinrich Hanhart errichtete 1816 eine Stofffärberei und Druckerei in den Räumen des heutigen Museums. Die kleine Ausstellung zeigt die vielen und mühsamen Produktionsschritte und die wunderbaren Erzeugnisse, die in den Glanzzeiten der Produktion an 45 Drucktischen von bis zu 110 Arbeitern gefertigt wurden. Mit der künstlichen Herstellung des Farbstoffes Alizarin durch die Chemiker C. Graebe und C. Liebermann 1869 kam die traditionelle Rotfärberei zum Erliegen.

 

Wechselausstellungen

Neue Öffnungszeiten ab September 2017

SA 15 – 18
SO 14 – 18

 

Kontakt:

Helga Sandl
Leitung und Kuration
Museum kunst + wissen
Museumsgasse 11
8253 Diessenhofen
Email: kunstwissen@diessenhofen.org

 

LAGEPLAN

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AKTUELL

 

SOMMERPAUSE

 

Das Museum ist vom 22. Juli bis 15. September 2017 geschlossen

 

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VORSCHAU

Sonderausstellung: "Das unmögliche Jahr - 1917"

16.09. - 08.10.2017

 


 

 «Heute vor 100 Jahren» – Unter diesem Titel gestalten die Künstlerin Judit Villiger, die Carl und Margrit Roesch- Stiftung und Helga Sandl, Kuratorin des Museums, einen gemeinsame Ausstellung, die an der Musemsnacht erstmals gezeigt wird.


Ausgangspunkt dieses Rückblicks ist ein Gemälde des Künstlers Carl Roesch aus dem Jahr 1917. Von verschiedenen Seiten nähern sich Judit Villiger und Helga Sandl dem «unmöglichen Jahr», denn so wird 1917 in Rückschauen oft bezeichnet. Vor 100 Jahren, mitten im ersten Weltkrieg, führte der Bund die ersten fleischlosen Tage ein, Lenin kehrte aus dem Schweizer Exil zurück und in Russland fand die Oktoberrevolution statt – die Ereignisse überstürzten sich in diesem Jahr. 1917 gilt auch als Epochenjahr in der Kunst: Marcel Duchamp erklärte ein Pissoir zum Kunstwerk. Die Kunstwelt entwirft Extreme. Sie trifft auf Propaganda, setzt sich mit Krieg und Zerstörung auseinander oder erfindet utopische Gegegenwelten zur Realität.

Im Rückblick die Vergangenheit als Gegenwart inszenieren, den Kultivierungspraktiken der Vergangenheit nachspüren und Beziehungen neu fassen, sind künstlerische Praktiken von Judit Villiger. Sie befragt dabei unser kulturelles Gedächtnis, unsere Traditionen, Riten und Mythen. Sie praktiziert die Kunst der Auslegung.

Die Künstlerin organisiert und strukturiert neu, löst Geschichten ab, um sie neu mit anderen zu verbinden. Geschichtsfragmente und Kunstfragmente, historisch Überliefertes und märchenhaft Mythologisches, zwischen Miniaturmuseum und Bildgedächtnis schafft sie neue Schauplätze der Kunst und der Geschichte rund um das "unmögliche Jahr" 1917.

 

 www.juditvilliger.ch

 

 Sa. 16.09. Museumsnacht Hegau-Schaffhausen

Geöffnet an der Museumsnacht von:
18:00 - 24:00 Uhr

 

So. 17.09.   14:00-15:00
Gang durch die Ausstellung mit Judit Villiger

 

So. 01.10.    11:00-12:00
Gang durch die Ausstellung mit Judit Villiger

 

So 08.10       ab 11:00
Matinee
Zur Finissage liest Jeanette Bergner aus den Tagebüchern des Kulturflaneurs Harry Graf Kessler zu den Ergeignissen ovn 1917.
Letzter Gang durch die Ausstellung mit Judit Villiger.

 

Öffnungszeiten
Samstag 15.00-18.00
Sonntag 14.00-18.00

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VORSCHAU 2018

 

Max Meier
lebt und arbeitet als Künstler in Diessenhofen.

 

Ob Kaltnadel oder Holzschnitt, Radierung oder Prägung - die gekonnte Setzung der einzelnen Linie, das unaufhörliche Arbeiten an der Präzision im Ausdruck, an einer ihm eingenen künstlerischen Sprache, zeichnen den Künstler und sein Werk aus. Reduzierte Figurationen treten auch in grossflächigen Acrylmalereien oder als Skulpturen auf.  Mal illustrativer, mal abstrakter zeigt Max Meier eine enorme Vielfalt im Prozess der Reduktion. 

Näher Informationen folgen demnächst.

 

      

Weiter Informationen auch unter: Max Meier

 

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600 Jahre  "Zunft zum Grimmen Löwen" - Jubiläumsuasstellung

 

1418  von Truchsess Molli gegründet, ist die Geschichte der Zunft eng mit der Stadtgeschichte Diessenhofens verwoben. Die Mitglieder früher und auch heute noch, sind Teil der Gesellschaft in Diessenhofen und der umliegenden Dörfer.

"Während in Städten wie Schaffhausen, Zürich, Bern und Basel die Zünfte als Teile der Stadtregierung klar definierte Funktionen in Legislative, Exekutive und Judikative hatten, beschränkte sich der Einfluss von Zünften in Diessenhofen darauf, dass Behördenmitglieder meistens Zünfter und Zünfter meistens auch Mitglieder der Behörden waren. Gute Tradition hatten daneben über alle Jahrhunderte kulturelle und karitative Leistungen."

Hermann Sieber Zunftschreiber

 

Die Ausstellung entsteht in enger Zusammenarbeit mit der Zunft zum Grimmen Löwen, der Bürgergemeinde Diessenhofen, die wichtige Dokumente zur Verfügung stellt, der Stadtgemeinde und der Fischerszunft.

 


Kübler, Werner (Sohn, der Jüngere)
Gesellschaftsscheibe mit den «Vierern»
der Zunft Zum Grimmen Löwen

www.zunftzumgrimmenloewen.ch

 

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Rückblick

 

Die Wolfs · Geschichte einer Familie
Jüdisches Leben am Bodensee und Rhein

 Ausstellung vom 17. März bis 21. Juli 2017

Eine Ausstellung von Anne Overlack in Kooperation mit dem Museum Lindwurm Stein am Rhein

Die Ausstellung zeigt eine fesselnde deutsch-jüdische Familiengeschichte, die über mehrere Generationen hinweg bis in die Gegenwart führt.

Der Arzt Nathan Wolf, seine Frau Auguste und ihre Kinder Hannelore und Gert stehen für ein Leben zwischen Integration und Ausgrenzung, Verfolgung und Exil, Rückkehr und Selbstbehauptung. Die nahe Schweiz und der Rhein werden für die halb-christliche, halb-jüdische Familie einerseits zum "rettenden Ufer", andererseits zur unüberwindbaren Grenze, die die Familie spaltet und voneinander trennt. Das Leben und Leiden der Wolfs beschreibt die Ausstellung eindrücklich anhand historischer Fotografien und Portraits, in Tagebüchern, Briefen und Postkarten.

 Dabei greift die Dokumentation über die Nazizeit weit hinaus und berichtet über ein gutes Jahrhundert hinweg vom Davor und Danach, in einer Familie und einem Dorf – erzählt von Glück und Unglück, von Angst, Not und Tod, von Mut und Kleinmut, und von der erstaunlichen Bereitschaft, zu vergeben und das Miteinander erneut zu wagen.

 Im Ausstellungskino zeigen wir den Dokumentarfilm von Marcus Welsch: „... und dann waren wir wieder da, wo wir hingehören", in dem Hannelore König und Gert Wolf über ihr Leben erzählen.

 Mehr als ein Katalog zur Ausstellung ist die 2016 erschienene Publikation von Anne Overlack „In der Heimat eine Fremde“, die die Lebenserzählung von Hannelore König um eine umfangreiche Dokumentation zur Familiengeschichte ergänzt.

Anne Overlack: „In der Heimat eine Fremde“ Das Leben einer deutschen jüdischen Familie im 20. Jahrhundert.

 

Führungen für Gruppen u. Schulklassen auch nach Vereinbarung

anne.overlack@t-online.de

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Peter Somm:

Kreis, Kreuz und Horizont

 Ausstellung vom 9.12. - 12.02.2017

Eine Ausstellung des Kunstvereins Diessenhofen 

 


 

Kennzeichen aller Werke des im Thurgau geborenen Künstlers sind der streng konstruktive Aufbau, exakt gesetzte und berechnete Farbverläufe und einfache geometrische Formen. Basierend auf dem Strukturprinzip der gestuften Farbreihe erlangt der Künstler jedoch eine Strahlkraft, mit der er die rein konkret verstandene Kunst verlässt. Seine Werke schwingen, pulsieren, sind dynamisch und wirken weit über den Rand des Bildträgeres hinaus. Heute lebt und arbeitet Peter Somm in Herrenschwanden bei Bern.

"Kreis und Kreuz sind keine Konstruktionen, sondern kraftvolle Urbilder. Das Licht als Gestaltungsmittel bedeutet Entmaterialisierung und Transzendenz. Anstelle von geschlossenen Flächen wird Durchsichtigkeit und pulsierende Räumlichkeit angestrebt; statt fester Formen fluktuierendes Licht; statt Grenzen Offenheit und statt formaler Spannung feierlich-lapidare Symmetrie, Schwerelosigkeit und Schweben." (Peter Somm 1984)

 

Neujahrsapéro mit Künstlergespräch

SO 15.01.2017 um 11 Uhr

Peter Somm im Gespräch mit Helga Sandl, Leiterin Museum Kunst + Wissen

Diessenhofen

 

Weitere Informationen:

PeterSomm

Kunstverein-Diessenhofen

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Mikrophotographie – Zwischen Wissenschaft und Ästhetik

Ausstellung vom 13.08. – 20.11.2016

 

Vernissage

Freitag, 12.August 19:30 Uhr

 

Teilnahme an der Museumsnacht Hegau - Schaffhausen am Samstag, den 17. 09. ab 18:00 Uhr

Zum Gesamtprogramm:

museumsnacht-hegau-schaffhausen

 

Im Gespräch mit Prof. Dro med. dent. Adrian Lussi (zmk bern) u?ber die Methoden in der Erforschung unserer Zähne

Freitag, 30. September, 19.30 Uhr

 

 

 

Eine Welt für sich tut sich auf. Romantische Landschaften werden sichtbar, wo doch nur der "Zahn" der Zeit seine oft schmerzhaften Spuren hinterlassen hat.

In Zusammenarbeit mit den Zahnmedizinischen Kliniken Bern zeigen Adrian Lussi und Hermann Stich Mikroaufnahmen unserer Zähne.

 

Wir danken der TKB Jubiläumsstiftung, der Dr. Heinrich Mezger-Stiftung und dem Kulturpool Region Diessenhofen für ihre Unterstützung! 

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 FREMDE HEIMAT

Eine photographische Spurensuche von
Hans U. Alder, Hans Baumgartner, Dieter Berke, Barnabás Bosshart, Simone Kappeler, Barbara Müller, Monika Rechsteiner

Ausstellung vom 25. 04 - 24.07. 2016

 

 

Sonntag, 22. Mai
16:30 Die Sonderveranstaltung: Der andere Blick

Die Journalistin und Autorin Bernadette Conrad und der Literaturwissenschaftler Usama Al Shahmani, der 2001 aus dem Irak geflohen ist und seit 2002 im Thurgau lebt, schreiben zusammen ein Buch. Usama Al Shahmani reflektiert seine Kindheit unter Saddam, seine Flucht vor dem Krieg und seine Ankunft im Thurgau, während Bernadette Conrad den Ankommenden aus der Sicht der Journalistin zu seiner Familie, seiner Sprach- und Lebenssituation befragt.

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Der Kunstverein Diessenhofen zeigt:

 Rolf Nikel: KörperZeichen im Raum
Zeichnungen, Bildobjekte und Installationen

Ausstellung vom 14.12.2015 - 20.03.2016

Neujahrsapéro: Sonntag, 10.01.2016 um 17.00 Uhr
Elisabeth Schraut, Gesamtleiterin Kultureinrichtungen der Jakob und Emma Windler Stiftung führt durch die Ausstellung

 

Rolf Nikel konzentriert sich in seinen Werken oftmals auf wenige Elemente. Einmal ist es das Quadrat, ein anderes Mal ist es eine Farbe, der er sich ganz widmet. Die Grundlagen seiner Arbeiten sind meist Zeichnungen oder Malereien auf Papier. Es entstehen Gitter- und Flechtwerke, die sich rhythmisch wiederholen oder geschwungene ausladende Formen. Diese Strukturen schneidet er aus dem Papier aus und überführt sie in Bild-Objekte und Raum-Installationen. Seine Werke schwanken zwischen der Stabilität der Form und der Labilität des Materials, sie fluktuieren zwischen der Bewegung und dem fertigen und doch nie stillstehenden Bild-Objekt.
Für die Ausstellung in Diessenhofen hat er für die Räume des Museums eigens Arbeiten anfertigt. Raum und Kunst verschmelzen zu einem Farbraum, in den man eintauchen kann.

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KUNST MACHT FREU(N)DE
Von Brücke zu Beuys − Thurgauer Sammler zeigen Ihre Werke

  27.03. - 29.05. 2015

 Gemeinsam mit der Gemeinnützigen Gesellschaft Diessenhofen zeigt das Museum eine Auswahl an Exponaten von Sammlern aus dem Thurgau.
Die Ausstellung fokussiert wichtige Entwicklungslinien der Kunst des 20. Jd.. Mit den ausgewählten Exponaten, die u.a. von Mitgliedern der Gruppen Bru?cke, ZEN 49, CoBra, ZERO und Quadriga stammen, wird ein lockerer Bogen vom Expressionismus u?ber die abstrakte und informelle Kunst bis hin zur Aktionskunst eines Joseph Beuys gespannt.
Zeitgenössische thurgauische Kunstschaffende liessen sich von den Klassikern des 20 Jd. inspirieren. Martin Becker, Tatjana Brock, Peter Bru?gger, Monique Chevremont, Kay Christinger, Madeleine Felber, Irene Fruci, Ellen Greminger, Erich Milz, Peter Stamm und Armin Wieland präsentieren die Ergebnisse dieses Dialogs der Ku?nste neben den beru?hmten Arbeiten.

 

 

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HERBERT KOPAINIG

Panoptische Weltreisen

Ausstellung vom 04.09. - 27.11.2015

 

 

 

Elias Wundersam, ein Hase geht ganz in der Manier Jule Vernes auf Expeditionsreise, um unbekannte Welten zu erforschen. Auf 10 Arealen zeichnet Herbert Kopainig in Videoinstallationen, Environmenten, Black-boxes, Schaukästen und Gemälden die Abenteuer des Hasen nach. Ein Panopticum möglicher alternativer Welten entfaltet sich. Der Künstler unterwandert in seinen mythischen Erzählungen, den märchenhaft anmutenden Filmsequenzen und animierten Puppenspielen geschickt die uns bekannten Erklärungsmodelle von Welt. Er setzt an ihre Stelle poetisch erschlossene Kunstwelten mit absurden Dialogen, fantastischen Weltenstehungsszenarien und wundersamen Begebenheiten. Der Künstler zelbriert so den Traum und die Irrealität und lässt sie als mögliche Alltagswirklichkeit aufscheinen. Was ist wahr und was falsch? Lassen wir uns täuschen und verführen? Welche Mächte sind im Spiel?

 

 

 

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GELEBTE KUNST

 

Kunstschaffende aus und um Diessenhofen
stellen Ihre Werke vor.
Eine Ausstellung des Kunstvereins Diessenhofen

 

Ausstellungsdauer
11.12.2014 - 04.01.2015

 

 

Die erste Ausstellung des jungen Kunstvereins Diessenhofen möchte die Vielfalt künstlerischen Schaffens in und um Diessenhofen zeigen.
14 Kunstschaffende aus Diessenhofen und der Umgebung stellen erstmals in dieser Konstellation Ihre Werke in einer Gemeinschaftsausstellung vor. Alle TeilnehmerInnen leben und arbeiten in Diessenhofen oder waren einmal hier zeitweise tätig.


TeilnehmerInnen: (in alphabetischer Reihenfolge)

 Robert Alder, Olaf Breuning, Tatjana Brock, Peter Brügger, Kay Christinger, Madeleine Felber, Irene Fruci, Theres Isenring, Herbert Kopainig, Max Meier, Erich Milz, Bruno Morath, Brigitta Mullis, Yves Netzhammer

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WERKSTATT «zeigen, zeigen, zeigen.»
21.09. – 30.11. 2014

 

Unter der Leitung von Pascal Botlik (Kommunikationsdesigner / Atelier SALE) haben sich Studierende verschiedener Fachbereiche innerhalb eines Workshops mit der breitgefächerten Thematik «Kunst + Wissen» auf experimenteller Basis auseinandergesetzt.

 

Was muss Wissen leisten?

Was darf Kunst sein?

Was kann ihre Verknüpfung erreichen?

Konflikt, Dialog, Trivialität, …

 

Die daraus entstehenden Ergebnisse «zeigen» auf, welche Möglichkeiten interdisziplinäres Schaffen bieten kann. Sie «zeigen» an, wie geografische, kulturelle und innere Grenze überschritten werden und sie «zeigen» her, wie Kunst mit Wissen auf spannende Weise verknüpft und neu interpretiert wird.

 

 

 

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130 JAHRE CARL ROESCH

Jubiläumsausstellung mit Zeichnungen und Skizzen

10.05. - 31.08. 2014

 

 

Vielen ist der Thurgauer Künstler Carl Roesch als Maler und Mosaizist bekannt. Weniger bekannt ist Carl Roesch als Zeichner. Neben seiner schnellen Auffassungsgabe wird hier besonders sein verschmitzter und humoriger Blick auf die Welt sichtbar. In schnellen Zügen hielt er das Charakteristische, Stimmungen oder Impressionen fest. Die Skizzenbücher von Carl Roesch erlauben uns tiefe Einsichten in die Gedankenwelt des Künstlers, sie sind sein visuelles Gedächtnis. In seinem zeichnerischen Werk trifft Spontaneität auf Konzeption und Leichtigkeit auf Präzision. Eine wahre Augenlust.

 

 

Carl Roesch arbeitete auch mit dem bekannten Regisseur August Schmid zusammen. 1908 inszenierte dieser in Diessenhofen den Götz von Berlichingen als Freilufttheater mit Laiendarstellern. Carl Roesch entwarf eine dreiteilige Bühnenanlage, Plakate und Kostüme für dieses Stück. Aus Anlass der neuen Freilichtspiele in Diessenhofen wirft die Ausstellung auch einen Blick auf die Geschichte dieser schon damals spektakulären Inszenierungsform.

 

 

Ausstellung im Museum Kunst + Wissen Diessenhofen in Zusammenarbeit mit der Carl und Margrit Roesch-Stiftung

 

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TEXTILE WELTEN

15.02. - 27.04. 2014

 

Leuchtend rote «Indiennes», ornamentale Textilzeichnungen und grossflächige Rauminstallationen. Textile Kunst spielt mit dem schönen Schein, ist Dekoration und lichter Baustoff. Textiles ist durch und durch sinnlich.

Die Ausstellung zeigte Einblicke in drei Jahrhunderte Textilkunst: Traditionelle Rotfärberei in der neu konzipierten Dauerausstellung. Textilentwürfe und Batikfärbereien im Zeichen der Moderne von Margrit Roesch-Tanner. Zeitgenössische Raumkunst der jungen Künstlerin Johanna Nocke.

 

www.johannanocke.berta.me

 

 

 

 

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