Am Rhy dihei - im Städtli willkomme

Wasserversorgung Diessenhofen

Inwieweit wirkt sich die Hitzeperiode sowie ausbleibende Niederschläge auf die Wasserversorgung Diessenhofen (WVD) aus ? Der technische Leiter der WVD hat dazu einige Zahlen geliefert. Die Wasserversorgung setzt sich einerseits aus dem Grundwasser, das oberhalb des Pontonierdepots sowie in der Zivilschutzanlage oberhalb des St. Katharinentals gepumpt wird sowie aus Quellwasser vom Cholfirst zusammen. Sowohl das Grundwasser haben aktuell keine Mühe das erforderliche Wasser zu liefern. Allerdings müssen die Pumpen während 14 Stunden pro Tag in Betrieb sein. Der Wasserverbrauch beträgt aktuell rund 2’500 m3. Das entspricht einem Pro-Kopf-Verbrauch von über 620 (!) Litern. Natürlich ist dabei auch das industriell und gewerblich genutzte Wasser sowie das Bewässern der Gärten und der Rasenflächen eingerechnet. Die Verbrauchssputzen pro Minute liegen normalerweise bei 1'200 l und haben sich nun auf über 3000 l erhöht.

Konsequenzen für den Umgang mit Trinkwasser

Wie im Jahre 2003 herrscht in Diessenhofen glücklicherweise kein Notstand. Die erforderlichen Mengen können durch die WVD noch geliefert werden. Dennoch gilt es im Sinne der Vernunft mit den vorhandenen Ressourcen sparsam umzugehen. Das Waschen von Fahrzeugen darf im Moment keine Priorität haben. Ebenso das Bewässern der Wiesen – insbesondere während des Tages – wenn sehr viel dazu gebrauchtes Wasser seinen Zweck gar nicht erfüllt, sondern vorher verdunstet. Am vergangenen Sonntag stieg die Verbrauchskurve um 21 Uhr auf einen Wert von 2'800 l/min. Dies ist ganz klar dem Wässern von Wiesen zuzuordnen. Bis um 01.00 Uhr sank der Verbrauch auf 500 l/min und erreichte diesen Wert auch am Montagmorgen bei Arbeitsbeginn in Industrie und Gewerbe nicht.

In Diessenhofen herrscht im Umgang mit Wasser kein Verbot, solange dieser mit Vernunft angegangen wird.