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Beschäftigungsmöglichkeit für Sozialhilfeempfänger und Asylanten

Die Gemeinde interne Beschäftigung (GiB) ermöglicht Sozialhilfeempfängern und Asylanten eine Beschäftigungsmöglichkeit. Damit gewinnen sie ihre Arbeitsmarktfähigkeit zurück und ein wirtschaftlich und sozialer Ausschluss kann verhindert werden.

Die Teilnahme an diesem Programm ist für die Zielgruppe verpflichtend, wird jedoch auf die gesundheitlichen und familiären Begebenheiten abgestimmt. Die Vermittlung erfolgt über die Sozialen Dienste der Stadtgemeinde Diessenhofen. Ein Arbeitsagoge übernimmt die Koordination.

Eine Nichtteilnahme oder ein Fernbleiben vom Arbeitsprozess kann eine Verwarnung, Kürzung oder gar Einstellung der sozialrechtlichen Unterstützung zur Folge haben.

Der Einsatz bringt den Teilnehmern eine geregelte Tagesstruktur und stärkt die Eigenverantwortung. Zudem wird die berufliche und sprachlich kulturelle Integration gefördert, sowie der Erst- oder Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt erleichtert. Dieser wird bezüglich beruflicher Integration durch die Sozialfachstelle open office unterstützt.

Ebenso werden die Ängste und Vorurteile der Bevölkerung gegenüber Sozialhilfeempfängern und Asylanten abgebaut.

Die Arbeitsintegration unterstützt den städtischen Werkhof oder gemeindenahe Betriebe und bildet keinesfalls eine Konkurrenz zum ansässigen Gewerbe.

Es werden lediglich Aufträge ausgeführt, die nicht von Dritten erledigt werden. Zusätzlich werden Leistungen erbracht, die vor der Schaffung der Arbeitsintegration nicht oder nur begrenzt geleistet wurden.

Aktuell ist die Stadtgemeinde Diessenhofen auf der Suche nach einem Arbeitsagogen (60 % Pensum), der die Stelle der Arbeitsintegration aufbauen sowie die Arbeitseinsätzen planen wird. Ihm obliegt auch die Kontrolle und Qualitätssicherung der Arbeitsaufträge sowie Betreuung, Anleitung und Kontrolle der beschäftigten Teilnehmenden.

Der praktische Betrieb wird voraussichtlich im März 2019 aufgenommen.