«Mein «O» ist blau, und deines?»
, 19:30 bis 21:30 Uhr
Grundlage und Wirkung von Madeleine Felbers Farbalphabet
1987 hat Madeleine Felber, Kunstmalerin, seit 20 Jahren in Diessenhofen, ein Farbalphabet (cromcode emef) entworfen, indem sie jedem Sprachlaut (Phonem) einen Farbklang zuordnete. Dieses bildete die Grundlage ihres künstlerischen Schaffens, wie u.a. in Öl übersetzte Rilke-Gedichte, der Turmbau zu Babel mit venezianischem Glasmosaik in 13 verschiedenen Sprachen, Objekte oder Installationen, seien es Sonnenschirme am Strand des tyrrhenischen Meers oder «Runen ragen aus dem Wasser des Vergessens» auf deutsch und französisch im Rahmen des Artcanal-Projekts am Zihlkanal während der Expo 2002. Da aufgrund der Schwingungsfrequenz den Farben bestimmte Klänge entsprechen, wird Sprache zu Musik.
Der Jazzmusiker und Musiklehrer Urs Bossart aus dem Zürcher Weinland setzt mit seinem lyrischen Spiel die abstrakten Melodienbögen der Farbtexte musikalisch um. Ein breites Spektrum von Klangvariationen, inspiriert von seinem feinen, melodiösen Ideenreichtum, lassen die Kunstwerke, sei es mit dem Saxophon oder der Klarinette, erklingen.
Kultur aus Diessenhofen!
Eintritt frei, Kollekte
Veranstaltungsort
Tigerfinklifabrik
Steinerstr. 16
8253 Diessenhofen
Lageplan
Allgemeine Angaben
Kontaktperson: Fritz Franz Vogel
Tel. 044 780 07 51
info@ggdkultur.ch
https://www.ggdkultur.ch
Tickets
Kosten
freier Eintritt, Kollekte